Gythio

Unsere "Ktirakia Studios" liegen ganz in der Nähe des reizenden Hafenortes Gythio, einer lebendigen Kleinstadt von bezauberndem Flair. Die meisten der Häuser sind neuklassizistischen Baustils und drängeln sich am Berghang wie ein um Aussicht heischender Haufen Neugieriger. Eine lange Hafenpromenade, steile Treppen, malerische Gassen und urgriechisches Ambiente mit all seinen baulichen Provisorien und strukturellen Ungereimtheiten, umgeben von geruhsamer Geselligkeit, das sind Gythios Reize - kurz gesagt.
In Gythio findet der Urlauber sich befreit vom sonstigen landesimmanenten "Kulturzwang" und kann sich ausgiebig griechischem Gegenwartsleben widmen. Denn aus ihrer antiken Vergangenheit hat die Stadt nurmehr ein kleines römisches Theater zu bieten; so gut wie alle weiteren baulichen Zeitzeugen versanken im 4.Jh.n.Chr. durch ein Erdbeben unter dem Meeresspiegel.

Wohl beschützt ist das Hafenörtchen von den Ausläufern des mächtigen Taygetos-Gebirgszuges, dessen mit 2.407 Metern höchster Gipfel namens "Profitis Ilias" bei günstiger Thermik direkte Stadtkulisse ist. Meist bis in den Mai hinein besticht der Berg sogar in kontrastreichem Schneeweiß zum königsblauen Meeresvordergrund. Ein Bild für Götter!

"Hauptattraktion" ist die kleine vorgelagerte Insel "Kranai" mit einem Pinienwäldchen und einem seltenerweise achteckigem Leuchtturm. Die Insel grenzt das Stadtbild malerisch gegen das offene Meer hin ab und war - so ist es von Homer überliefert - erster Zufluchtsort der Schönen Helena, Angetraute des Spartaners Menelaos, bei ihrer Entführung durch ihren Liebhaber Paris nach Troja. Der Insel-Name "Kranai" geht auf das griechische Wort für Helm (κράνος = kranos) zurück, welchen Paris hier im Liebestaumel zurück gelassen haben soll.

Straende

In der Umgebung zu unserer Urlaubsoase "Kitrakia Studios" gibt es eine Vielzahl von wunderschönen Buchten und Stränden.
Der am nähesten gelegene Strand zu Ihrem Urlaubsdomizil (keine 5 Fahrminuten) ist der wunderbare Strand von Mavrovouni. Er besteht aus fein- bis grobkörnigem Sand und bietet auf einer beachtlichen Länge von mehr als drei Kilometern und ca. 15 m Breite eine Fülle an Platz. Es gibt hier mehrere Stellen mit fest installierten Sonnenschirmen und Liegen, deren Benutzung kostenlos ist. Die Betreiber der Lokale, die diese Liegeoasen anbieten, freuen sich natürlich, wenn man beim Verweilen etwas konsumiert; verpflichtet ist man nicht.

Über weitere Strände der Umgebung informieren wir Sie gerne vor Ort.

Sehenswuerdigkeiten

Im Verwaltungsbezirk Lakonien, in welchem sich das Urlaubsidyll "Kitrakia Studios" befindet, gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten zu besuchen, als da wären:

Die Mani

ist als eine der rauhesten Natur- und eine der eindrucksvollsten Kulturlandschaften ganz Griechenlands einen Tagesausflug wert. Ihr kennzeichnendes Merkmal sind die unzähligen hohen Wohn- und Wehrtürme aus unverputztem Naturstein, die zwar mittelalterlich wirken, aber meist erst im 18. und 19. Jahrhundert entstanden sind. Um 1835 gab es davon fast 1000 Exemplare, von denen viele erhalten geblieben sind, mittlerweile oft aufwändig restauriert. Selten stehen die Wohn- und Wehrtürme alleine in der kargen Landschaft, meist bilden sie burghaft anmutende Dörfer, sie erheben sich auf Hügelkuppen oder ziehen sich auf Felskämmen entlang, manchmal bis hinab zum Messinischen oder Lakonischen Golf.

Sich vor Piraten und Eroberern zu schützen, war nicht der einzige Grund für den Bau der Wehrdörfer, in der abgelegen Region der wilden Mani kam es immer wieder zu Kämpfen um das wenige Trinkwasser und den knappen fruchtbaren Boden zwischen den einzelnen Familien-Clans, dabei gab es über lange Zeit einen eisern befolgten Ehrenkodex der Blutrache. Das eindrucksvollste und am besten restaurierte Wehrdorf stellt der Ort Vathia dar, wo noch bis 1839 vier Familien-Clans erbittert gegeneinander kämpften.
Vom Rest des Landes durch eine Bergkette abgeriegelt, bewahrte die Mani ihre archaischen Bräuche und bot Freiheitskämpfern, Schmugglern und Piraten ein sicheres Versteck. Selbst den türkischen Eroberern gelang es nicht, sich die Mani und ihre Einwohner untertan zu machen. sie waren die letzten unter den Griechen, die sich erst gegen Ende des 9. Jh.zum Christentum bekehren ließen. Als Folge der Christianisierung entstanden auf der Mani die große Menge der mittelbyzantinischen Kreuzkuppelkirchen. Die Geschichte des Alexis Sorbas ereignete sich hier und lieferte die Vorlage für den berühmten Roman nach Sorbas Leitspruch „Das Leben lieben und den Tod nicht fürchten“.

Mistras

ist eine historisch bedeutsame Ruinenstadt aus dem 15. Jahrhundert und liegt bei Sparta. Auch dieses bedeutsame Ausflugsziel sollten Sie nicht verpassen, denn es gibt viel zu bestaunen. (Nach 15 Uhr wird kein Einlass mehr gewährt. Für die Anfahrt haben Sie eine Stunde zu veranschlagen. Tragen Sie gutes Schuhwerk, denn man entdeckt die alte Stadt nur dann, wenn man gut zu Fuß ist.)
Es gibt einen oberen und einen unteren Eingang in die Stadt mit Festung. 1989 wurde Mystras von der UNESCO in die Liste der Denkmäler des Weltkulturerbes aufgenommen. Der Despotenpalast wird seit Jahren (mit vielen Pausen) umfassend restauriert.

Monemvasia

ist ein höchst reizvoller, kleiner alter Festungsort mit buckligen Gassen, byzantinischen Kirchen und venezianischen Villen auf einem riesigen Felsen im Meer. Mit dem Wagen kommt man bis vor das Festungstor; alles Weitere lässt sich nur zu Fuß erkunden. Wichtig ist hierfür bequemes Schuhwerk wegen der rutschigen Pflasterwege. Und Achtung: meist weht dort ein sehr rauer Wind, so dass sich Damen keine Röcke als Kleidung empfehlen.
Die Altstadt von Monemvassia war das Zuhause der venezianischen Aristokratie. Der steile Aufstieg lohnt sich. Oben belohnt Sie ein spektakulärer Panoramablick auf das gesamte Gebiet. Die halb byzantinische, halb venezianische Kirche Agia Sofia klammert sich an die Klippen und ist eine Sehenswürdigkeit. Im Innern können Sie die herrliche, achteckige Kuppel bewundern. Es gibt eine Reihe netter Cafés, Restaurants und Tavernen. Probieren Sie die regionale, hausgemachte Pasta goges (so ähnlich wie Gnocchi, aber auf Mehlbasis) oder saitia (gebratene Käsetaschen mit frischen Kräutern). Weinliebhaber sollten den regionalen Wein namens Malvasia probieren, dem der authentische Geschmack von Monemvasia innewohnt, genannt der „Nektar der Adligen“.

Das antike Messene

befindet sich mit mindestens ca. 2 Stunden Fahrtzeit zwar reichlich weit von Gythio entfernt, aber ein Tagesausflug zum Besuch dieser Stätte lohnt sich! Sie liegt im Verwaltungsbezirk Messenien (knapp 30 km von Kalamata entfernt), weit abgelegen von den üblichen Routen in relativer Abgeschiedenheit rund um das Dorf "Mavromati". Messene wurde erst in den letzten Jahren intensiv erforscht und ist eine der umfangreichsten Ausgrabungsgebiete in Griechenland, von daher laufend Änderungen bezüglich Grabungs- und Rekonstruktionsstand unterworfen. Messene wurde 369 v. Chr. gegründet und war dann Hauptstadt des neuen Staates Messenien, nachdem die Großmacht Sparta aus der Region vertrieben worden war. Am bedeutendsten sind das Asklepieion (antikes griechisches Sanatorium), ein Ringhallentempel und ein davor gelegener Altarbau sowie das Stadion als die beeindruckendste und besterhaltene Ruine der Stadt. Eine geführte Messene-Tour buchen können Sie bei der deutschen Historikerin Waltraud Sperlich - Tel. 0030 6972 880655 und Eva Lang - Tel. 0030 6972 775870, die beide in der Mani wohnen und arbeiten. Hier auch ein informativer Artikel Das antike Messene - ein Traum in Stein gebaut von Christa Bauer

Die Inseln Elafonisos und Kythira

sind beide einen Tagesausflug wert, insbesondere Elafonisos wenn Sie Strand-Fan sind. Elafonisos ist nämlich die exotischste Insel des Mittelmeers mit Stränden wie in der Karibik aus feinem, weißen Sand und türkisfarbenem kristallklaren Wasser. Man muss dazu zum östlichen Finger der Peloponnes in den Ort Neapoli fahren und mit dem Fährschiff übersetzen. Das einzige Dorf der Insel, im Nordosten gelegen, ist Elafonisos, eine kleine Hafenstadt in der nur ein paar hundert Einwohner, meistens Fischer mit traditionellen Fischerbooten leben.
Kythira wird als etwas größere Insel einmal pro Woche per Fährschiff sogar von Gythio aus direkt angefahren. Nur die Rückkehr hat dann ebenfalls über den Ort Neapoli und auf dem Straßenweg zu erfolgen. Kythira bietet eine höchst abwechslungsreiche Landschaft mit Bergen und Schluchten, Olivenhainen, Fichten und Zypressen, viele kleine Dörfer und Ansiedlungen. Das milde Klima, die Kirchen und Klöster und immer wieder das Meer mit seinen malerischen Buchten und Stränden verzaubern den Besucher. Siehe: www.kythira-online.de